Vom Funktionieren zurück ins Fühlen... Kennst Du das auch?
- Alia Barwig
- vor 9 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Du funktionierst nur noch. Gefühle fühlen? Egal. Das ist was für Weicheier! Wohin das führt? Kurzfristig in Erschöpfung, Schlafmangel, "Underperformance" (wobei das Wort schon völlig irreführend ist. Wir "performen nicht drunter", sondern haben zu lange geleistet und funktioniert- dieser Zustand, der nicht normal ist, wird jedoch zur Normalität stilisiert!)
Viele leistungsstarke Frauen funktionieren tatsächlich jahrelang sehr gut.
Bis sie es plötzlich nicht mehr tun.
Nicht, weil sie schwach sind. Sondern weil Funktionieren eine endliche Ressource ist.
Aus psychologischer und nervensystemischer Sicht ist Funktionieren oft eine Anpassungsleistung:
– Emotionen zurückhalten
– Bedürfnisse priorisieren, die nicht die eigenen sind
– Stabilität durch Kontrolle sichern
Im beruflichen Kontext wird das häufig belohnt:
Zuverlässigkeit. Belastbarkeit. Durchhaltevermögen.
Doch wenn äußere Anforderungen nachlassen – zum Beispiel im Winter, in Übergangsphasen oder nach Erfolgen – bricht dieses System manchmal zusammen.
Das ist kein Rückschritt. Es ist ein Zeichen dafür, dass Integration möglich wird. Fühlen ist kein Kontrollverlust: Es ist ein Orientierungssystem.
Organisationen und Führungskräfte, die emotionale Selbstwahrnehmung fördern, profitieren von:
– klareren Entscheidungen
– geringerer Erschöpfung
– nachhaltiger Leistungsfähigkeit
In meiner aktuellen Podcast-Folge (232 - Vom Funktionieren ins Fühlen - spreche ich darüber, warum Funktionieren eine Überlebensstrategie ist – und wie Frauen lernen können, Gefühle sicher zuzulassen,
ohne ihre Professionalität zu verlieren.
Du bist nicht allein. Ich bin für Dich da, wenn Du das ständige Funktionieren leid bist. Einfach PN an mich.
Love, Alia
Coach I Trainer
Berlin I Online
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